Mahamudra und Dzogchen: Die Tschenresig-Praxis für Mitgefühl, Gewahrsein und die Natur des Geistes

  • Einführung Mahamudra und Dzogchen Praxis
  • Acht Gesänge begleitend zur Sechs-Silben Praxis von Avalokiteśvara
  • Wurzeltext von Karma Tschagme Rinpoche
  • Online Videos mit geführten Mediationen

Wie gelingt es, mitten im Alltag inneren Frieden zu finden?

Wie können Mitgefühl, Weisheit und Gewahrsein nicht nur in der Meditation, sondern in jedem Moment des Lebens erfahrbar werden? Diesen Fragen widmet sich der Online-Kurs „Die Einheit von Mahamudra und Dzogchen“ mit Lama Tilmann Lhündrup.

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Tschenresi

Tschenresig Praxis

Die Unterweisungen führen Schritt für Schritt durch die zentralen Themen des tibetischen Buddhismus und verbinden klassische Mahamudra- und Dzogchen-Lehren mit einer lebensnahen Praxis. Dabei entsteht ein umfassender Weg, der Meditation, Mitgefühl, Selbsterkenntnis und spirituelle Entwicklung miteinander verbindet.

Das kostbare menschliche Leben bewusst nutzen

Ein zentraler Ausgangspunkt der Lehren ist die Erkenntnis, dass das menschliche Leben eine seltene und wertvolle Gelegenheit darstellt. Die Bedingungen für spirituelle Entwicklung sind nicht selbstverständlich. Deshalb sind wir immer wieder dazu eingeladen, die vorhandenen Möglichkeiten bewusst für die Praxis und unsere Entwicklung zu nutzen, anstatt sie auf später zu verschieben. Denn wir wissen nicht, wie viel Zeit uns noch bleibt.

Das Bewusstwerden der Vergänglichkeit und die Endlichkeit des Lebens müssen dabei nicht nur zu Angst führen. Vielmehr lässt sich daraus Klarheit, Entschlossenheit und eine tiefere Wertschätzung des gegenwärtigen Augenblicks entwickeln.

Karma verstehen und Verantwortung übernehmen

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Verständnis von Karma. Karma wird dabei nicht als Schicksal oder Bestrafung verstanden, sondern als das Zusammenspiel von Gedanken, Gefühlen, Gewohnheiten und Handlungen.

Jeder Moment bietet die Möglichkeit, alte Muster zu erkennen, zu durchschauen, und somit eine neue, heilsame Ausrichtung zu entwickeln.

Meditation unterstützt uns dabei, automatische Reaktionen bewusster wahrzunehmen und schrittweise mehr Freiheit im Umgang mit den eigenen Erfahrungen zu gewinnen.

Die Praxis von Mitgefühl und Bodhichitta

Das Herzstück des buddhistischen Weges ist Bodhichitta – die Motivation, zum Wohle aller fühlenden Wesen zu erwachen.

Mitgefühl wird dabei nicht als bloßes Gefühl verstanden, sondern als aktive Haltung gegenüber dem Leben. Schwierigkeiten, Konflikte und Herausforderungen werden zu Gelegenheiten, Mitgefühl, Geduld und Weisheit zu vertiefen.

Besondere Bedeutung erhält dabei die Praxis von Tschenresig (Avalokiteśvara), dem Buddha des Mitgefühls. Die Rezitation des Mantras „Om Mani Padme Hum“, Visualisationen und die Entwicklung eines liebevollen Gewahrseins werden als kraftvolle Methoden vorgestellt, um Mitgefühl im Alltag lebendig werden zu lassen.

Die Natur des Geistes erkennen

Ein zentrales Thema des Kurses ist die Erforschung der Natur des Geistes.

Wer ist es, der denkt, fühlt und wahrnimmt? Wo befindet sich der Geist? Hat er eine Form oder eine feste Identität?

Die Mahamudra- und Dzogchen-Lehren laden dazu ein, diese Fragen weniger durch den Intellekt beantworten zu lassen, sondern in der Meditation direkt zu erforschen und zu erfahren. Bei genauem Betrachten wird deutlich, dass Gedanken, Gefühle und Wahrnehmungen zwar erscheinen, aber keine feste Substanz besitzen. So wie sie erscheinen, so lösen sie sich auch wieder auf.

Gleichzeitig zeigt sich eine offene, klare und lebendige Bewusstheit, die unabhängig von den ständig wechselnden, im Geist auftauchenden Bewegungen besteht.

Meditation im Alltag integrieren

Spirituelle Praxis ist nicht aufs Meditationskissen beschränkt. Jeder Augenblick unseres Lebens birgt die Möglichkeit, wahres Gewahrsein zu kultivieren: beim Gehen, Arbeiten, Sprechen, Zuhören, Autofahren, ebenso wie in schwierigen Lebenssituationen. Jede Erfahrung bietet die Gelegenheit, mehr Präsenz und Mitgefühl einzuladen, und dadurch innere Freiheit zu entwickeln.

Die Praxis von Tschenresig ist ein vollständiger Weg, der Körper, Rede und Geist gleichermaßen einbezieht und alle Bereiche des Lebens durchdringen kann.

Sterben, Bardo und spirituelle Vorbereitung

Ein weiterer wichtiger Teil des Kurses beschäftigt sich mit dem Sterbeprozess und den sogenannten Bardos – den Übergangszuständen zwischen Tod und Wiedergeburt.

Die Unterweisungen vermitteln praktische Hilfen für den Umgang mit Vergänglichkeit, den Prozess des Loslassens und das Entwickeln eines tiefen Vertrauens. Dabei werden wir daran erinnert, dass die Vorbereitung auf das Sterben nicht erst am Lebensende beginnt, sondern in jedem Augenblick des Lebens stattfindet.

Mitgefühl, Gewahrsein und das Vertrauen in die eigene Buddha-Natur sind die wertvollsten Begleiter für diesen Übergang.

Die Einheit von Mahamudra und Dzogchen

Die Belehrungen zeigen, dass sich ein aktives Leben und das Kultivieren von Mitgefühl und Weisheit, sowie tiefe Meditation nicht widersprechen, sondern miteinander verbinden lassen. Es entsteht ein Weg, auf dem Meditation, Herzensöffnung und engagiertes Handeln zu einer Einheit verschmelzen.

Dieser Kurs bringt uns auf den Weg, die eigene wahre Natur immer klarer zu erkennen und unser Leben aus einem offenen, mitfühlenden und freien Geisteszustand heraus zu gestalten.

Über den Lehrer Lama Tilmann Lhündrup

Lama Lhuendrup mit MalaLama Lhündrup (Tilmann Borghardt), geboren 1959, studierte Medizin und Homöopathie und absolvierte zwei 3-Jahres-Retreats unter Lama Gendün Rinpoche. Er betreut seit 1994 mehrjährige Retreats und leitet Seminare in verschiedenen Ländern. Seit 2016 baut er das Retreathaus Grüner Baum im Schwarzwald auf.

Häufig gestellte Fragen zum Online Kurs Tschenresig - Mahamudra und Dzogchen

Der Kurs richtet sich sowohl an Einsteiger als auch an erfahrene Praktizierende, die Mahamudra, Dzogchen oder die Praxis von Tschenresig vertiefen möchten.

Die Praxis verbindet Mitgefühl, Mantra, Visualisation und Gewahrsein zu einem vollständigen spirituellen Weg, der in allen Lebenssituationen angewendet werden kann.

Beide Wege führen zur direkten Erfahrung der Natur des Geistes und unterstützen die Entwicklung von Freiheit, Mitgefühl und innerem Erwachen.

Unter anderem: Mitgefühl, Bodhichitta, Karma, Vergänglichkeit, Meditation, Mahamudra, Dzogchen, Tschenresig, die Natur des Geistes, Sterbeprozess, Bardo und spirituelle Praxis im Alltag.

Nein. Die Unterweisungen sind verständlich aufgebaut und ermöglichen einen schrittweisen Zugang zu den zentralen Themen des tibetischen Buddhismus.

Die Unterweisungen zeigen zahlreiche Möglichkeiten, Gewahrsein und Mitgefühl in Beziehungen, Beruf, Herausforderungen und alltägliche Aktivitäten zu integrieren.

Die Wurzeltexte findest Du in unserer Mediathek:

“Die direkten Unterweisungen des Großen Mitfühlenden

Die Quintessenz der Praxis der Einheit von Mahāmudrā und Dzogchen

vom Ersten Karma Chakme Rinpoche”:

https://ekayana-institut.de/mediathek/tschenresig-die-einheit-von-mahamudra-und-dzogchen-texte/ 

Der Tschenresig 6-Silben Praxistext gibt es beim Norbu-Verlag:

https://norbu-verlag.de/produkt/6-silben-gebet/

Cover 6-Silben-Gebet Tschenresig

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Erklärung zum Ekayana Logo

Ekayana Institut Logo mit Tagline

Das ausführliche Ekayana-Logo besteht aus

  • der Bildmarke (Kreis) ,
  • der Wortmarke (Name) sowie
  • dem erläuternden Schriftzug (Tag Line).

Bildmarke

Der Kreis symbolisiert Untrennbarkeit, Einheit und Zeigt Ekayana KreisLichthaftigkeit. In seiner Mitte ist eine gedachte Mondscheibe, die für erwachte Aktivität und den Geist des Erwachens steht. Die leuchtenden Übergänge und das leere Innere weisen hin auf die ungreifbare Natur aller Erfahrungen, ihren dynamischen Aspekt, die Freude des Erwachens und die leuchtende Weite des alles erhellenden Geistes.

Die 3 Farben verweisen auf die 3 Silben Oṁ Āḥ Hūṁ der tibetisch-buddhistischen Tradition, die für Körper, Rede und Geist des Erwachens stehen und, die jeweils weiß, rot und blau dargestellt werden. Auf einer tieferen Ebene symbolisiert der Kreis die Einheit der drei Dimensionen des Erwachens – mitfühlende Manifestation, freudige Dynamik und ungreifbare Offenheit.

Wortmarke

Der (grau-) weiße Name von Ekayana steht in diagonaler Wechselwirkung mit dem entsprechenden weißen Teil des Kreises, als würde die entsprechende Silbe Oṁ der erwachten Aktivität ins Ekayana ausstrahlen.

Erläuternder Schriftzug (Tag Line)

Ekayana bedeutet Ein Weg oder „Ein Fahrzeug“. Gemeint ist der eine (Eka) Weg (yāna), bei allem liebevoll gewahr zu sein. Dies ist die eine Essenz buddhistischer Praxis: gewahr zu sein und sich immer wieder auf das Wesentliche zu besinnen (sati, smti), d.h. auf Liebe, Mitgefühl und Weisheit.