Mit Verstorbenen kommunizieren: Trost finden und Abschied nehmen

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Dieses Video mit Lama Tilmann Lhündrup widmet sich der Frage, wie man mit einem jüngst verstorbenen Angehörigen kommunizieren kann. Dabei wird die buddhistische Perspektive auf Tod, Seele und das Weiterleben des Geistesstroms beleuchtet. Das Video teilt Anleitungen, wie man in der Trauer mit der bedrückenden Schwere des Verlusts umgehen kann. 

Zentrale Inhalte und Anleitungen: 

Kommunikation mit Verstorbenen: Es wird empfohlen, in den Raum hinein zu sprechen. Dies kann laut oder innerlich als Monolog oder Dialog erfolgen. Tibetische Lehrer weisen darauf hin, dass Verstorbene offenbar Gedanken lesen können. 

Der Dialog: Die Kommunikation sollte mehrmals, nicht nur einmal, erfolgen. Es sollte das ausgedrückt werden, was hilfreich ist. Dies beinhaltet das Ausdrücken von Liebe und Dankbarkeit sowie das Ansprechen schwieriger Dinge, um zur Lösung zu gelangen (z. B. um Vergebung bitten). – Ermutigung zum Weitergehen: Es ist wichtig, den verstorbenen Geistesstrom zu ermutigen, den Weg weiterzugehen. Die verstorbene Person soll nicht bleiben, um jeden Tag zuzuhören. Sie soll ermutigt werden, „ins Licht“, „in die Liebe“ und ins Vertrauen zu gehen. Es sollte vermieden werden, dass diese Geistesströme an den Hinterbliebenen hängen bleiben. 

Seele und Geistesstrom: Es gibt ein dynamisches seelisches Erleben, das sich weiterentwickelt. Dies ist nicht die Vorstellung einer stabilen, unveränderlichen, individuellen Seele (Atman). Der Geistesstrom lernt weiter und kann sich zum Wohle anderer noch manifestieren (durch die Kräfte von Liebe und Mitgefühl) oder sich auflösen. 

Umgang mit Beklemmung und Schwere: Die Beklemmung und die schwere Atmung werden meist als Ausdruck der eigenen Trauer und des Verlusts interpretiert, nicht unbedingt als Gegenwart des Verstorbenen. Die Empfehlung lautet, sich diesem Erleben von Schwere zuzuwenden, es nicht wegzuschieben und dahinter die Gefühle zu spüren. Diese schweren Gefühle haben keine Substanz und gehen vorbei. 

Anwesenheit von Verstorbenen: Die Anwesenheit von Verstorbenen wird nicht als belastend beschrieben. Man sollte versuchen, sie nicht weghaben zu wollen, sondern ihnen immer wieder Herzensunterstützung zu schicken und sie in die Praxis einzubeziehen. Nicht beachtete Verstorbene sind eher belastend, während der Umgang mit ihnen mit der Zeit leichter wird.

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Enseignant:

Lama Lhundrup

Langue:

Deutsch

Année:

2025

Type:

Video

Localisation:

Grüner Baum

Longueur :

00:08:00

Original ou traduction:

Original language

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Der Kreis symbolisiert Untrennbarkeit, Einheit und Zeigt Ekayana KreisLichthaftigkeit. In seiner Mitte ist eine gedachte Mondscheibe, die für erwachte Aktivität und den Geist des Erwachens steht. Die leuchtenden Übergänge und das leere Innere weisen hin auf die ungreifbare Natur aller Erfahrungen, ihren dynamischen Aspekt, die Freude des Erwachens und die leuchtende Weite des alles erhellenden Geistes.

Die 3 Farben verweisen auf die 3 Silben Oṁ Āḥ Hūṁ der tibetisch-buddhistischen Tradition, die für Körper, Rede und Geist des Erwachens stehen und, die jeweils weiß, rot und blau dargestellt werden. Auf einer tieferen Ebene symbolisiert der Kreis die Einheit der drei Dimensionen des Erwachens – mitfühlende Manifestation, freudige Dynamik und ungreifbare Offenheit.

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Der (grau-) weiße Name von Ekayana steht in diagonaler Wechselwirkung mit dem entsprechenden weißen Teil des Kreises, als würde die entsprechende Silbe Oṁ der erwachten Aktivität ins Ekayana ausstrahlen.

Erläuternder Schriftzug (Tag Line)

Ekayana bedeutet Ein Weg oder „Ein Fahrzeug“. Gemeint ist der eine (Eka) Weg (yāna), bei allem liebevoll gewahr zu sein. Dies ist die eine Essenz buddhistischer Praxis: gewahr zu sein und sich immer wieder auf das Wesentliche zu besinnen (sati, smti), d.h. auf Liebe, Mitgefühl und Weisheit.

Code Snippet ma-gdpr-youtube 1.5.0